Je höher die Berge, desto größer die Herausforderung - Ringen in Dessau!

20.10.2009

RINGEN: Ergebnis fällt etwas zu deutlich aus.

 Foto: Sebastian                                          (Marco Golembiewski - diese Szene führte zur Verletzung, 2. Runde verletzungsbedingte Aufgabe)

WKG fehlt gegen Artern das Glück

DESSAU/MZ - Nicht immer ist ein Ergebnis wirklich aussagekräftig für den eigentlichen Verlauf des Wettkampfes. Davon weiß auch die Wettkampfgemeinschaft Bitterfeld/Dessau/Merseburg (WKG) seit Sonnabend und der 10:22-Niederlage gegen Artern ein Lied zu singen. "Das Ergebnis klingt deutlicher, als es eigentlich ist", so Mannschaftsleiter Winfried Gehrke. Die Zuschauer in der Dessauer Sporthalle Mariannenstraße bekamen einen knappen und spannenden Kampf zu sehen.

Erik Mehle (55 kg, Freistil) war dabei als Erster auf der Matte und unterlag Jan Gabor Scholz in der ersten Runde (Wertung: 0:4). In der Klasse bis 120 Kilogramm (griechisch-römisch) musste sich Bill Kulbida mit dem Artener Marcel Münchhoff auseinander setzen. Nach zwei verschlafenen Runden konnte er das Duell nach Punkten für sich entscheiden (3:2). Als nächster hatte sich Tilo Frisch (60/ griechisch-römisch) mit Philipp Schröder zu duellieren. Nach technischer Überlegenheit ging der Sieg an den Ringer der WKG (4:0). Nach dem Gewinn der ersten Runde musste Marco Golembiewski seinen Kampf gegen Mario Panitzsch verletzt aufgeben (0:4). Jörg Lipka zog anschließend gegen Konstantin Kersten den kürzeren (0:3). Für einen souveränen Punktsieg der WKG sorgte hingegen Sebastian Brehme. In der Gewichtsklasse bis 84 Kilogramm (griechisch-römisch) ließ er gegen Maik Oppermann nichts anbrennen (3:1). Bei den letzten beiden Auftritten war für die WKG hingegen nichts mehr zu holen. Christian Schubert traf dabei im freien Stil (74) auf Christian Oppermann und musste sich diesem klar geschlagen geben (0:4). Trainer Jens Jakubowski sprang im letzten Kampf (74 kg, griechisch-römisch) für Swen Nickel ein und unterlag nach einem Konter gegen seine Schleudertechnik (0:4). Von Enttäuschung war bei Winfried Gehrke trotzdem nichts zu merken. "Die WKG, wie sie sich jetzt zusammensetzt, ist ein richtiger Glücksgriff, auch wenn uns heute ein wenig das Glück fehlte." Aber vielleicht hat die WKG ja schon am Samstag (18 Uhr) erneut in eigener Halle gegen Magdeburg mehr davon.